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Kaffeemarken

Die ersten Kaffeemarken waren Namen von Gebieten

Es gibt Länder, in denen man aus Hunderten von Kaffeemarken auswählen kann. Vielleicht nehmen Sie auch immer dieselbe. Aber warum hat jeder Kaffee eine Marke?

Die Markenbildung im Sinne der Namensgebung oder Kennzeichnung eines Produkts spielt in der Geschichte des Kaffees eine interessante Rolle.

Früher gab es einfach nur Kaffee, und die Araber, die ihn anbauten, wollten das Monopol behalten. Doch als das Getränk immer populärer und Kaffee auch an anderen Orten angebaut wurde, brach das Monopol zusammen. Geblieben sind die Namen der ursprünglichen Anbaugebiete. „Mokka“ kam aus einem Hafen im Jemen, „Java“ von einer Insel in Indonesien.

Später wurde der Kaffee auf den amerikanischen Kontinent gebracht und die Welt lernte Namen wie „Kona“ aus Hawaii und „Blue Mountain“ aus Jamaika lieben.

Inzwischen gibt es auch sehr bekannte türkische, griechische und italienische Kaffeespezialitäten. Diese haben ihre Namen nicht von der Herkunft, sondern von der Zubereitungsart. Oft sagt die Marke auch etwas über die Kaffeebohnen aus – Arabica oder Robusta.

Besonders die niederländischen Kaffeehändler begannen schon früh, ihre Nachnamen zu Marken zu machen. Weitere Möglichkeiten für die Markenbildung sind Gütesiegel wie „Fairer Handel“ oder „Schattenanbau“.

Es stehen Tausende von Kaffeemarken zur Auswahl

Wer vor hundert Jahren sein Kind zum Kaffeekaufen schickte, wusste ziemlich genau, was es zurückbringen würde. Das war einmal. Der „globale Dorfladen“, zu dem natürlich auch das Internet gehört, bietet eine verwirrende Auswahl.

Heute entscheidet man sich für eine internationale Marke oder probiert eine einheimische Mischung. Man hat die Wahl zwischen löslichem Kaffee, Pads, gemahlenem Kaffee und gerösteten Bohnen.

Wer den Kaffee lieber nicht selber macht, geht in ein Restaurant, eine Snackbar oder ein Café. Vielerorts gibt es auch Kaffee zum Mitnehmen. Es gibt sogar Dosenkaffee aus dem Automaten.

Man kann Kaffee mit Koffein, koffeinfrei oder als „Half Caff“ (mit halb so viel Koffein) geniessen. Man entscheidet sich für Arabica oder Robusta oder eine Mischung aus beidem. Oder gar für eine Region wie Java oder Äthiopien.

Anbieter von Kaffeespezialitäten liefern auf Wunsch Kaffee von einer bestimmten Plantage. Oder Kaffee mit Zertifikaten für fairen Handel, umweltfreundliche Produktion, Schattenanbau und sogar Vogelfreundlichkeit.

Ganz zu schweigen von den Kaffeespezialitäten, etwa den leckeren Mischgetränken wie Cappuccino, Latte Macchiato und Frappé. Unabhängig von Ihrer Wahl, eines ist sicher: Kaffee bietet unzählige Möglichkeiten.

NESCAFÉ ist die Lieblingsmarke vieler Generationen

Der Entwicklungsprozess für die ursprüngliche Rezeptur von NESCAFÉ dauerte acht Jahre. Das mag lang erscheinen, aber wir wollten ein Produkt auf den Markt bringen, das unseren hohen Qualitätsansprüchen vollauf genügt. Die konsequente Ausrichtung auf Qualität hat NESCAFÉ zum Lieblingskaffee vieler Generationen gemacht.

Heute, mehr als 70 Jahre danach, ist NESCAFÉ eine weltweit bekannte und bewährte Marke. Der Name ist eine Kombination aus den ersten drei Buchstaben von NESTLÉ, unserer Muttergesellschaft, und Café, dem portugiesischen Wort für Kaffee. (Warum Portugiesisch? Weil es die brasilianische Regierung war, die NESTLÉ den Auftrag gab, einen löslichen Kaffee zu entwickeln.) Zum Glück haben sich diese drei einfachen Silben in jeder Sprache durchgesetzt.

Auch unser Logo wird überall erkannt: NESCAFÉ in Grossbuchstaben mit einer Linie, die vom oberen Ende des N bis zum Akzent auf dem E führt. Ein weiteres bekanntes Element der Marke ist die Kaffeetasse in vitalem Rot. Doch ohne den Beitrag zu schönen Momenten und den einfachen Freuden des Lebens wäre aus diesen Branding-Elementen nichts geworden. Und den hat die Qualtität unseres Produkts geleistet.

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