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Geschichte des Kaffees

Mit der zunehmenden Beliebtheit von Kaffee in Europa wuchs auch die Röstindustrie

 

Alles begann mit einer neugierigen Ziege. Zumindest der Legende nach. Im 9. Jahrhundert machte sich der äthiopische Ziegenhirt Kaldi ein Gebräu aus Kaffeebohnen, weil er gesehen hatte, dass seine energiegeladenen Ziegen sie frassen. Im Jemen sollen im 15. Jahrhundert die Sufi-Mönche Kaffee getrunken haben. Bald darauf wurde er in arabischen Kaffeehäusern beliebt, und über Indien und Europa begann seine Verbreitung in der Welt.

Französiche Botaniker hegten und pflegten den „edlen Baum“ für König Ludwig XIV.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts waren die Franzosen so sehr an einem eigenen Anbau interessiert, dass sie versuchten, in der Gegend von Dijon Kaffee zu pflanzen. Der Versuch misslang, weil es in der Region für Kaffeepflanzen zu kalt ist.

König Ludwig XIV., ein grosser Kaffeeliebhaber, wünschte sich einen eigenen Kaffeebaum. Er hatte Glück. Die Niederländer, die mit dem Anbau von Kaffeebäumen in Java bereits einen gewissen Erfolg hatten, schuldeten ihm einen Gefallen und brachten ihm einen Baum, den „edlen Baum “. Die Botaniker des Königshauses hegten und pflegten den Baum im ersten Treibhaus Europas, und er trug so viele Früchte wie kaum ein anderer Kaffeebaum auf der Welt. Von ihm stammen Milliarden von Arabica-Bäumen ab, die unter anderem auf den amerikanischen Kontinent exportiert wurden ...

 

Kaffee musste auf den amerikanischen Kontinent geschmuggelt werden

Heute scheint Kaffee überall auf dem amerikanischen Kontinent zu wachsen. Verwurzelt ist er dort aber erst, seit Gabriel Mathieu de Clieu einige Samen des „edlen Baums“ aus Frankreich über den Atlantik auf die Insel Martinique schmuggelte.

Zwar versuchten die Franzosen, die Kaffeeproduktion auf ihre eigenen beträchtlichen Gebiete in der Region zu beschränken, aber wegen der grossen Nachfrage war die Verbreitung nicht zu verhindern. Nach Brasilien kam der Kaffee angeblich mit Francisco de Melo Palheta, der die Frau des Gouverneurs von Französisch-Guinea verführt haben soll, um an Setzlinge zu kommen. Danach folgten Costa Rica und Kolumbien, zwei Länder, die wirtschaftlich stark vom Kaffeeanbau profitierten.

 

Richtig populär wurde NESCAFÉ erst in den 1940er Jahren

Der NESCAFÉ, den Sie heute geniessen, ist die Quintessenz der langjährigen Geschichte der Traditionsmarke. Die Anfänge gehen auf das Jahr 1930 zurück, als Brasilien einen gewaltigen Überschuss an Kaffee hatte und Hilfe bei der Konservierung brauchte. So machte sich NESTLÉ im Auftrag der brasilianischen Regierung an die Arbeit.

Kaffeespezialist Max Morgenthaler und sein Team hatten eine einfache Devise: eine feine Tasse Kaffee nur durch Zugabe von Wasser. Mit diesem Leitgedanken machte sich das Team auf die lange Suche nach einem löslichen Kaffee, bei dem der natürliche Kaffeegeschmack nicht verloren gehen würde. Sieben Jahre später hatten sie die Lösung gefunden.

Endlich war es so weit: Der NESCAFÉ war geboren. Aus den ersten drei Buchstaben von NESTLÉ und dem Wort „Café“ (portugiesisch für Kaffee) entstand der Name NESCAFÉ, die neueste Marke in der Welt des Kaffees. Zuerst wurde er am 1. April 1938 in der Schweiz eingeführt, aber man rechnete mit einem Grosserfolg in ganz Europa. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs liess die Popularität allerdings länger auf sich warten. In der zweiten Hälfte des folgenden Jahrzehnts wurde NESCAFÉ nach Frankreich, Grossbritannien und in die USA exportiert. Die amerikanischen Soldaten waren in Europa eine Art von Markenbotschaftern, weil NESCAFÉ Bestandteil ihrer Lebensmittelrationen war.

In den späten 40er Jahren wurde er immer beliebter. Inzwischen gibt es viele Arten von NESCAFÉ, die den unterschiedlichen Vorlieben von Kaffeetrinkern in aller Welt angepasst sind. Eines ist aber seit den Anfängen im Jahr 1938 gleich geblieben: Wir ehren die Tradition und tun alles, damit nur der beste Kaffee in Ihre Tasse kommt. Schauen Sie einmal die Inhaltsstoffe Ihres Lieblings-NESCAFÉS an. Die Liste ist kurz und bündig: 100 % reiner Kaffee. Ohne künstliche Zusatzstoffe.

 

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