Rohkaffeebohnen werden von Hand oder maschinell verlesen, um Steine, sonstige Fremdkörper, Fruchtfleisch- oder Pergamenthautreste und Bohnen mit Mängeln oder Beschädigungen zu entfernen, da all diese Faktoren qualitäts- und preismindernd wirken. Dann werden die Bohnen - in der Regel maschinell - nach ihrer Grösse sortiert (grössere Bohnen sind von besserer Qualität und erzielen einen höheren Preis) und zu jeweils etwa 60 kg in Säcke abgefüllt.
Zusammenstellung von Grosspartien
Unternehmen wie Nestlé benötigen grosse Mengen von Kaffeebohnen einer bestimmten Grössenklasse, damit sie stets Produkte mit gleichbleibend hoher Qualität liefern können. Die Exporteure in den Herkunftsländern müssen daher eventuell zahlreiche kleine Partien kombinieren, die von vielen verschiedenen Plantagen, Genossenschaften usw. produziert und aufbereitet worden sind, um eine Sendung mit gleichmässigen Merkmalen zusammenzustellen, die den Kundenanforderungen entspricht. Auch diese Arbeit wird mechanisch oder von Hand verrichtet, und anschliessend werden Säcke mit etwa 60 kg Kaffee befüllt und zugenäht, um die Ware exportfertig zu machen.