Liebhabern von Gourmet-Kaffee sind sicher die Arabica-Bohnen ein Begriff, die für ihr Aroma, ihren Säuregehalt und den geringen Koffeingehalt bekannt sind.
Die Sorte Arabica ist empfindlicher als Robusta, weil sie am besten im Gebirgsklima wächst. Diese Kaffeepflanze ist anfälliger für Schädlinge und braucht zum Gedeihen einen Boden mit niedrigem pH-Wert, Halbschatten, gleichmässig verteilte Niederschläge und eine Temperatur von etwa 20 °C. Zusammen mit dem längeren Wachstumszyklus verteuert dies den Handel mit Arabica-Kaffee.
Die Arabica-Pflanze ist im südwestlichen Hochland von Äthiopien, im Südosten des Sudans, im Jemen und in Kenia beheimatet – daher der Name Arabica, was soviel bedeutet wie "aus Arabien". Inzwischen wird sie in vielen tropischen Regionen angebaut, darunter Indonesien, Brasilien und Kolumbien.